Rezertifizierung nach §43SGB

Rezertifizierung für Betreuungskräfte nach § 43b SGB XI (Fortbildung)

Sie sind auf der Suche nach Fortbildungsangeboten zur Rezertifizierung von Betreuungskräfte nach § 43b SGB XI? Eingestaubte Weiterbildungen sind aber weder während der Requalifizeriung spannend für ihre Mitarbeiter*innen, noch später im Alltag mit ihren Senioren nutzbar? 

Wir haben unser Konzept "Mit uns können sie was erlebenen" auch auf unser Angebot zur Requalifizerung nach §43b SGB angepasst.  

Wir bieten eine grosse Auswahl an Modulen an die sie vielfältig miteinander kombinieren können, um auf den gesetzlich vorgeschriebenen Umfang von mind. 16 Stunden zu gelangen. Was uns in diesem Bereich auszeichnet? Wir binden, so wie es möglich ist, dass "draußen" in unsere Fortbildungen mit ein. Sei es das Außengelände, ein in der Nähe liegender Park oder Wald-/ Wiesenfläche.

Dadurch garantieren wir Vielfalt und Abwechslung in einen häufig eintönigen Alltag und zeigen dass "senior" sein nicht heisst, langweilig zu sein. 

 

Philosophie unserer Angebote: Bewegung – für ein positives Leben.


In unseren Fortbildungen arbeiten wir seit 12 Jahren mit ganzheitlichem Ansatz - Lernen mit Kopf, Herz und Hand. Diese drei Punkte sind die Basis der allgemeinen Bewegungstherapie incl. der physischen, psychischen und psychosozialen Ebene.
Die Kombination der Elemente aus der Bewegungs- und Gerontotherapie, sowie des erlebnisorientierten Trainings in der Natur, im Präventions- und Rehabilitationsbereich, hat für uns ganz neue Möglichkeiten intensiver Arbeit eröffnet. Daher liegt der Schwerpunkt unserer Fortbildungen auf dem Einbinden von „Naturräumen.“

Zudem ist es uns ein Anliegen, unsere Angebote an Ihre Einrichtung und Alltagsbegleiter*innen anzupassen. 

Auch, wenn es im Vorfeld ein Gespräch mehr in Anspruch nimmt, haben wir in der Vergangenheit damit gute Erfahrungen gemacht und erhalten uns diese Möglichkeit weiterhin bei, um eine große Vielfalt bei den jährlichen gesetzlich vorgeschriebenen Weiterbildungen, gewährleisten zu können.

Entdecken Sie unsere Module für FORTBILDUNGEN und REZERTIFIZIERUNGEN nach § 43b SGB XI

 

Im Folgenden finden Sie unsere Fortbildungsmodule, aus denen Sie sich Ihre Schwerpunkte aussuchen können.

 

Die Module sind mehrheitlich in 6 UE gegliedert, so, dass sich mehrere Module zusammen zu den benötigten 16 UE kombinieren lassen. 

 

Die Ausgestaltung der Schwerpunktthemen der einzelnen Module sprechen wir im Vorfeld dann mit Ihnen ab und passen die Inhalte auf Ihre Einrichtung und Ihre Betreuungskräfte und Alltagsbegleiter*innen an.

 

Bereits ab einer Gruppengrösse von 5 Personen ist die Durchführung eines Modules möglich. Maximal sollte die Gruppengrösse nicht 12 Personen übersteigen. 

 

Eine Anschließende anerkannte Teilnahmebescheinigung und Fortbildungsunterlagen, mit
den durchgenommen Inhalten, sind obligatorisch.

 

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Nehmen sie doch gerne mit uns Kontakt auf um ihre Fragen beantwortet zu bekommen und damit sie uns in einem unverbindlichen Informationsgespräch näher kennen lernen können. 

 

Wir freuen uns auf Sie und Ihre Mitarbeiter*innen!

Übersicht der Module (M1-M15)

Modul 1: 
Waldbaden & Waldgesundheit

Nach draußen gehen, um wieder Kontakt mit dem Inneren aufnehmen zu können.

Für uns und unsere Arbeit mit Menschen in der Bewegungstherapie hat sich die Natur als idealer Bewegungsraum und Beschleuniger für Prozesse und vor allem Genesungsprozesse bewährt. Die Natur bietet mehr als nur frische Luft und grüne Bäume. Das Draußen sein hat zudem eine nachgewiesene positive Wirkung auf unseren Stoffwechsel, das Immunsystem und unsere Psyche.

Ziel: Entspannung & Stärkung des Immunsystems

4,5 Std. (6 UE)
zb: 9-13.30 Uhr

Praktische & Theoretische Inhalte

  • Begehung an das Pflegeheim angeschlossenen Garten, Park oder Naherholungsgebiet, um geeignete Wege oder Plätze zu definieren.
  • Geschichte des Waldbadens und Umsetzungsmöglichkeiten
  • Entspannung in der Natur
  • Indoor Waldbaden
  • Vermittlung von praktischem Erfahrung und theoretische Hintergrundwissen
    zu Natur & Gesundheit & Entspannung
  • Vorstellung aktueller Studien
  • Erlebnisorientierter Praxisanteil
  • Versicherung und Recht im Outdoor Bereich

Modul 2: 
„Connect to Nature“ 

Dieses Fortbildungsangebot bedarf vorab einer längeren Absprache mit der Leitung des Pflegeheims!

Ziel: Gestaltung eines Erlebnispfad auf ihrem Außengelände

2 x 4,5 Std. (12 UE)
An zwei Tagen von je z.B. von 9.00 Uhr – 13.00 Uhr

Praktische & Theoretische Inhalte

  • Auswahl der geeigneten Stelle des Erlebnispfades
  • Erstellung eines kleines Erlebnispfades mit geringem Budget -> einmalig 150,- € extra Kosten für das Grundmaterial
  • Anregungen für einen Connect to Nature Erlebnispfad
  • Was gibt es bei einem Erlebnispfad im Außenbereich zu beachten
  • Anpassung der Begehbarkeit mit Rollstuhl und Gehhilfen

Gemeinsam mit Ihnen und Ihren Alltagsbegleiter*innen installieren wir eine einen kleinen „Connect to Nature“ Erlebnis- Pfad. Auf dem Erlebnispfad gibt es unterschiedliche Aufagen, zu Sinneswahrnehmung, Entspannung, Kinästhetik, Wissen über die Natur, zu bewältigen. Dieser kann in regelmäßigen Abständen neu bestückt werden, damit es immer wieder etwas Neues zu erleben gibt.

Modul 3: 
Soziale erlebnisorientierte Bewegungsspiele

Ziel: Durch erlebnispädagogische Elemente trauen sie sich wieder sich selbst zu entdecken und ihrer kindlichen Ader freien Lauf zu lassen.

Gemeinsam Lachen und was erleben!

4,5 Std. (6 UE)
 z.B. von 9.00 Uhr – 13.00 Uhr oder 13.00  -17.30 Uhr

Jeder Einzelne nimmt das Altern unterschiedlich war. Die Lebensqualität hängt im Alter zudem von der Familie, dem sozialen Umfeld, von Freunden und der Gesundheit
ab. Daher ist es wichtig, die für das positive Erleben des Alterns notwendigen sozialen und gesundheitlichen Kompetenzen zu erhalten bzw. so gut wie möglich wieder
herzustellen. „…Und das in deinem Alter, das kannst du doch nicht mehr machen“ …schränken die Flexibilität älterer Menschen erheblich ein. Dabei gehen zwangsläufig
die sozialen, körperlich-motorisch, kommunikativen und geistigen Fähigkeit zunehmend verloren und beschleunigen den Alterungsprozess erheblich.

Praktische & Theoretische Inhalte

  • Grundsätze der Erlebnispädagogik und Erlebnistherapie
  • Soziale Bewegungsspiele
  • Reflektion gemeinsamer Erlebnisse
  • Möglichkeiten erlebnisorientierter Elemente, angepasst an Senior*innen

Modul 4: 
Aktivierung der Sinne

Sinne geben dem Leben eine Sinnhaftigkeit!

Ziel: Erhaltung der Lebensqualität und Selbstständigkeit sein.

4,5 Std. (6 UE)
 z.B. von 9.00 Uhr – 13.00 Uhr oder 13.00  -17.30 Uhr

Im Alter werden die Sinne, zum einen durch biologische Prozesse zunehmend eingeschränkt, zum anderen werden Senioren nicht mehr dazu „angehalten“ ihre Sinne bewusst zu nutzen oder zu erhalten. Doch gerade intakte Sinne sind für die Lebensqualität und soziale Integration für Menschen im Alter von großer Bedeutung. Sie ermöglichen ein Stück Unabhängigkeit, Selbstbewusstsein und Selbstwahrnehmung.

Praktische & Theoretische Inhalte

  • Anreizte für die Sinne ermöglichen, Wahrnehmung schulen und gezielte Aktivierung der Sinne
  • Positiver Umgang mit gespeicherten Erfahrungen – speziell Geschmack, Geruch und Hören
  • Entspannung durch das Aktivieren der Sinne mit Hilfe des Waldbadens (in- und outdoor) möglich
  • Umgang mit gespeicherten Erfahrungen in Verbindung mit den Sinnen

Modul 5: 
Kreative Sensomotorik & Sturzprophylaxe im In- und Außenbereich

Ziel: Schnell, adäquat und ökonomisch reagieren zu können.

4,5 Std. (6 UE)
 z.B. von 9.00 Uhr – 13.00 Uhr oder 13.00  -17.30 Uhr

Vertrauen zu sich aufbauen!

Praktische & Theoretische Inhalte

  • Das Feld der Sensomotorik und Sturzprophylaxe und deren Schulung kann sehr Vielfältig sein
  • praxisnahe und erlebnisorientierte Übungen bezogen auf den Alltag
  • Vorstellung von unterschiedlichen Formen von bewegungstherapeutischem Training
  • Einsatz von Kreativität
  • Vermittlung von Hintergrundwissen zu Sensomotorik und Sturzprophylaxe

Ziel der Sensomotorik ist es, das Zusammenspiel der Rezeptoren, Nerven und Muskulatur zu fördern, sowie neue angepasste Bewegungsmuster zu erlernen. Gelernte zu optimieren und Schluss Endlich zu automatisieren. Eine Förderung der Bewegungssteuerung, Bewegungsregelung und Bewegungsoptimierung in vorhersehbaren Situationen (z.B. gehen auf festem, übersichtlichem Untergrund) und unvorhersehbaren Situationen (wie z.B. Stolpern über eine Teppichkante oder gehen auf unebenem und unvorhersehbarem Untergrund, wie ungleichmäßige Treppenstufen)

Modul 6: 
Spielerisches Mentales Aktivierungstraining in Bewegung

Ziel: Interesse und die Motivation für solche Aufgaben wecken, auch
wenn sie noch so klein sind.

Alte Denkmuster durchbrechen!

4,5 Std. (6 UE)
 z.B. von 9.00 Uhr – 13.00 Uhr oder 13.00  -17.30 Uhr

Praktische & Theoretische Inhalte

  • Vorstellung einfacher Übungen und Spiele kombiniert mit Elementen aus der Psychomotorik -> Kombination aus geistigen und körperlichen Bewegung
  • Wirkung von Mentalem Aktivierungstraining
  • Vermittlung von Hintergrundwissen „Wie funktioniert das Gehirn incl. unserer Motorische Schleife“
  • Besonderheiten (entzündungshemmend) bei Demenz und Miteinbezug von aktuellen Studien
  • Miteinbezug der Erinnerung und persönlichen Erfahrung

Unser Gehirn verhält sich wie unser Körper. Wenn wir uns nicht bewegen, werden wir träge und die Muskulatur baut sich langsam aber sicher ab. Das Gleiche passiert mit den „grauen Zellen“. Je öfter wir das Gehirn benutzen und fordern, desto eher bleibt die Leistungsfähigkeit erhalten.

Modul 7: 
Sanfte Bewegungen gegen Rücken- und Gelenkbeschwerden

Inhalte folgen in Kürze

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4,5 Std. (6 UE)
 z.B. von 9.00 Uhr – 13.00 Uhr oder 13.00  -17.30 Uhr

Praktische & Theoretische Inhalte

  •  

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Modul 8: 
Basale Stimulation

Kontaktaufnahme durch Berührung.

Die Basale Stimulation mit dem Schwerpunkt Hand – Armmassage, diese ist ein vielseitige Mittel zur Aktivierung und Förderung der Körperwahrnehmung. Es steigert
das Wohlbefinden durch eine gesteigerte Durchblutung und Anregung der Nervenenden. Nebenbei fördert es ungezwungen die Kontaktaufnahme, z.B. für Bewohner*innen, die sich eher zurückziehen und bisher die Gruppenangebote nicht wahrgenommen haben.

Ziel: Steigerung der Körperwahrnehmung und Wohlbefinden

4,5 Std. (6 UE)
 z.B. von 9.00 Uhr – 13.00 Uhr oder 13.00  -17.30 Uhr

Praktische & Theoretische Inhalte

Berührung

  • Wirkung & Bedeutung von Berührungen: (allgemein)
  • Welche Bedeutung haben Berührungen in der Pflege
  • Wie wirkt die Berührung auf den Körper?
  • Verschiedene Qualitäten von Berührungen durch 
  • Wie können Berührungen entstehen?

Massage

  • Was ist bei der Massage zu beachten?
  • Welche Öle kann man benutzen?
  • Kontraindikationen bei der Massage

Modul 9: 
Bewegungsrituale

Fünf Minuten täglich reichen schon aus!

Ziel: Wir werden aktiver, fitter, mobiler, ausgeglichener.

4,5 Std. (6 UE)
 z.B. von 9.00 Uhr – 13.00 Uhr oder 13.00  -17.30 Uhr

Praktische & Theoretische Inhalte

  • Theoretische Erarbeitung von Wirkung und Bedeutung von Bewegungsritualen
  • Umsetzung angepasster Bewegungsrituale an die Bewohner*innen
  • Integration von gewollten und mitlaufenden Bewegungsritualen in den Alltag
  • Vorstellung und Erarbeitung unterschiedlicher Bewegungsrituale in Gruppenarbeit im In- und Außenbereich

Man ist nie zu alt oder zu gebrechlich oder zu schwach, um mit Bewegung los zu legen. Um mit einer Bewegungsroutine anzufangen, die täglich eine kleine körperliche und geistige Auszeit sein kann. Bewegungsrituale haben mehrere unterschiedliche positive Auswirkungen auf den Körper und die Psyche. Nebenbei geben sie Sicherheit und Stärken das Selbstbewusstsein.

Modul 10: 
Gymnastik mal anders

Kreative Gestaltung

Ziel: Mit viel Abwechslung und Spaß werden die Muskeln gestärkt, Gelenke mobilisiert und die Ausdauer trainiert

4,5 Std. (6 UE)
 z.B. von 9.00 Uhr – 13.00 Uhr oder 13.00  -17.30 Uhr

Praktische & Theoretische Inhalte

  • Aufbau einer abwechslungsreichen Gymnastikstunde
  • Planung von Methodischen Übungsreihen über mehrere Gymnastikstunden hinweg
  • Was gibt es im Alter bei der Gymnastik zu beachten
  • Auswahl der richtigen Begleitmusik; es muss nicht immer „Tulpen aus Amsterdam“ sein
  • Gruppenarbeit und Austausch in der Gruppe

Die „normale“ Gymnastik ist oft schon bekannt und die älteren Menschen wollen oft nicht mitmachen. Mit viel Abwechslung an Übungen und Übungsmaterialien, kann
Gymnastik motivierender und abwechslungsreicher gestaltet werden.

Modul 11: 
Musikalische Erinnerungsreise

Ziel:  Gemeinsames Erarbeiten der musikalischen Jahrzehnte!

4,5 Std. (6 UE)
 z.B. von 9.00 Uhr – 13.00 Uhr oder 13.00  -17.30 Uhr

Musik weckt Erinnerungen und lädt zu Bewegung ein und Gespräche können entstehen. Musik bleibt ein Leben lang, verankert in den erlebten Emotionen in Verbindung mit Musik. Deshalb ist eine musikalische Erinnerungsreise so wertvoll, vor allem bei Menschen mit Demenz.

Praktische & Theoretische Inhalte

  • Gemeinsames Erarbeiten der musikalischen Jahrzehnte
  • Zusammenhänge von musikalischer Erinnerung und Biographie
  • Auswirkungen von Erinnerung und Umgang mit positiven als auch negativen Emotionen
  • Welche Hilfestellungen sind möglich
  • Gruppenarbeit
  • Erlebniszentrierte Übungseinheiten

Modul 12: 
Phantasie- und Körpereise mit Gestaltung

Ziel: Gemeinsam auf Reisen zu gehen (auch wenn es physisch nicht mehr möglich ist)

Urlaub für die Seele.

4,5 Std. (6 UE)
 z.B. von 9.00 Uhr – 13.00 Uhr oder 13.00  -17.30 Uhr

Praktische & Theoretische Inhalte

  • Was sind Phantasien und Körperreisen
  • Ausrüstung zur Gestaltung von kreativen Körperreisen
  • Themen zu möglichen Körperreisen
  • Was gibt es dabei zu beachten
  • Bearbeitung von Vorbehalten von Phantasiereisen
  • Praktische Umsetzung

Imagination – Erleben mit allen Sinnen und Darstellung in Bildern, ist die bildhafte Vorstellung von Körpererleben. Wir gehen gemeinsam auf die Reise, zu unterschiedlichen Orten, wie z.B. zum Strand und riechen, schmecken, fühlen, hören und sehen das Meer, den Sand und die Muscheln.

Modul 13: 
Yoga auf dem Stuhl

Als Yogalehrerin ist es mir eine Herzensangelegenheit!

Ziel: Yoga ist für Alle da!

4,5 Std. (6 UE)
 z.B. von 9.00 Uhr – 13.00 Uhr oder 13.00  -17.30 Uhr

Praktische & Theoretische Inhalte

  • Was ist Yoga
  • Vorteile von Yoga mit älteren Menschen
  • Sanfte Übungen für Gelenke und Muskelgruppen
  • Förderung der Kräftigung und Beweglichkeit durch Yoga
  • Entspannungsübungen
  • Praktische Umsetzung – Yoga auf dem Stuhl

Yoga kennt kein Alter und jeder kann Yoga praktizieren. Yoga ist für alle da und kann viel Positives im Körper und Psyche bewirken. Yoga ist durchaus für ältere Menschen
geeignet und auch für Menschen mit Demenz. Yoga ist die Verbindung von Bewegung, Atmung und Entspannung. Ältere Menschen können sich zwar nicht mehr so leicht auf eine Yogamatte legen, doch Yoga ist durchaus im Sitzen möglich.

Modul 14: 
Identifikation mit verschiedenem Medium

Wenn Wort nicht mehr reichen.

Ziel: Simulation von Situationen im Alltag

4,5 Std. (6 UE)
 z.B. von 9.00 Uhr – 13.00 Uhr oder 13.00  -17.30 Uhr

„Wenn Menschen andere Personen vergessen – erlebte Gefühle bleiben ein Leben lang.“ Wenn Menschen Wenn Worte alleine nicht mehr ausreichen, möchten wir den Zugang zur Innenwelt unserer Senior*innen und Menschen, die an Demenz erkrankt sind, erhalten. Der Einsatz verschiedener Medien, wie z.B. Musik, Kunst, Blumen, Märchen, können das emotionale Gedächtnis und Emotionen wecken. Alte Gefühle können wieder aufleben und Erinnerungen können wieder kommen.

Praktische & Theoretische Inhalte

  • Einsatz unterschiedlicher Medien
  • Begleitung von Erinnerungen
  • Gefühlen Ausdruck geben
  • Positive Gefühle mit Medium assoziieren
  • Erlebniszentrierte Übungseinheiten
  • Gruppenarbeit und Austausch in der Gruppe

Modul 15: 
Lebenswelt Demenz

Veränderung der Gefühlswelt

Ziel: Mit Würde begleiten.

4,5 Std. (6 UE)
 z.B. von 9.00 Uhr – 13.00 Uhr oder 13.00  -17.30 Uhr

Praktische & Theoretische Inhalte

  • Was ist Demenz? Wie äußert sich die Krankheit
  • Verschiedene Phasen von Demenz und die Arbeit damit
  • Was passiert in unserem Gehirn bei Demenz
  • Was ist ein Leibgedächtnis und wie kann dem Ausdruck gegeben werden
  • Hilfestellung bei Krisen von Menschen mit Demenz
  • Erlebniszentrierte Übungseinheiten

Erlebte Emotionen werden im „Leibgedächtnis“ gespeichert. Bei Menschen mit Demenz ist es wichtig, sie zu würdigen und in Würde zu begleiten. Sie haben sich die Demenz nicht ausgesucht.
Ein Sensibilisieren für die Betroffenen entwickeln und neben dem Blick von außen auch den Blick nach innen richten

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